Sonntag, 25. Oktober 2009

eine woche pilion, griechenland

ich war eine woche mit meinem kollektiv in horto auf der griechischen halbinsel die nach dem gebirgszug pilion benannt wird.

landschaftszen day
und das kleine örtchen horto liegt, wie sich hier sehr anschaulich sehen lässt, direkt am meer.

das war unerträglich: die ganze zeit sonne, im meer baden, auf kitschig schöne landschaften schauen.... so boring.
um euch mein leid noch etwas zu verdeutlichen, hier noch etwas anschauungsmaterial.
landschaftszen night
genau so ein bild habe ich vor einem guten jahr schon einmal veröffentlicht, es ist immer das gleiche da.

dass in der gegend nicht nur mamma mia gedreht wurde, sondern anscheinend auch die blaue lagune, die rückkehr zur blauen lagune und die blaue rückkehr teil 2, erklärt dann auch, warum ich quasi eine woche hollywood-dream-hölle durchmachen musste.
rückkehr zur blauen lagune
blaue lagune
(man beachte auch die touristischen menschenmassen, die die strände bevölkert haben)

ihr könnt euch also vorstellen, wie glücklich ich bin, nicht nur endlich wieder im kalten, grauen, herbstlichen berlin zu sein, sondern auch wieder vom süssen nichts-tun erlöst bin und direkt in meinen alltag eingespannt sein darf.

diese woche war aber nicht nur von schlimmer langeweile geprägt, die ich mit stricken, sonnen, gutem essen und kartenspielen mit den mitreisenden zu füllen versucht habe, ich habe die zeit auch sinnvoll genutzt.
in der nähe der blauen lagune gibt es eine kleine höhle, in der sich vor langer zeit ein eremit in askese übte. fragt mich nicht, wann und wer: früher halt. der ort wurde auch später, aber immernoch früher, während türkischer besatzung für heimlichen unterricht in so subversiven sachen, wie griechischer sprache genutzt. so wurde mir das jedenfalls von einer eingeborenen zugetragen.
dort, in den fels gabaut, habe ich eine historische anlage kurzerhand zu einem griechisch-orthodoxem buddhistischem tempel geweiht. ich denke, der neue verwendungszweck fällt nicht weiter auf und integriert sich ganz gut in die bisherige verwendung.
griechisch orthodoxer buddhistister tempel
leider hatte ich grade keinen karl marx buddha zur hand, der hätte sich da bestimmt auch gut gemacht.

andererseits ist diese anlage wirklich so klein, dass da warscheinlich gar kein platz für weiteres inventar gewesen wäre. aber immerhin haben die dünnen kerzlein noch hineingepasst.
dass meine weihung zum erfolg geführt hat, lässt sich wunderbar an meiner erleuchtung zeigen, die zufällig auf bild gebannt werden konnte.
erleuchtung am nächtlichen strand

es gab aber auch noch einen anderen bewegten moment, den ich sofort auf film gebannt habe:

diese ganz gewöhnliche quelle, weder heilig noch sonstwas, sondern vor allem ersteinmal nass, befindet sich ganz in der nähe von einem missglückten bonsai, den wir auf dem rückweg von der lagune entdeckten.

das ganze war aber so öde, dass ich selbst das fotografiert habe und euch jetzt damit ebenfalls zum abschluss langweilen werde.
alte platane für treehugger

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