das Rad dreht sich weiter: eine Blogrückschau.
Den Januar 2012 habe ich mit dem Rückblick auf das vorherige Jahr begonnen, und so möchte ich es jetzt auch halten.
Wichtig für das letzte Jahr war bei dieser Rückschau, dass ich es eigentlich nur auf einen 'nennenswerten' Blogeintrag pro Monat schaffe. Ich hatte mir vorgenommen das so als Richtline für mein bloggen zu nehmen und ich glaube, dass ich das auch so ganz gut hinbekommen habe.
Anfang Februar habe ich mir anlässlich des ersten Todestages von David Kato, der Ende Januar 2011 ermordet wurde und des Filmes 'Call me Kuchu', der bei der Berlinale Thema war, ein paar Gedanken zur Medienöffentlichkeit rund um Uganda und das 'Kill The Gays' Gesetz gemacht. Es ist schon krass, wie sich das so weiterzieht, denn im Dezember 2012 Stand das Gesetz im Parlament wieder auf der Tagesordnung. Seit April 2009 stellen sich die Aktivist*innen immer wieder dem Gesetz entgegen, müssen aber auch versuchen die internationale 'Solidarität' in konstruktive Bahnen zu lenken, um nicht darin unterzugehen und ungehört zu werden.
Dass der Kontakt zu meinem ugandischen Freund im letzten Jahr nahezu komplett abgebrochen ist, ich den Eindruck bekommen habe, dass er dem christlichen peerpressure erlegen ist, fehlt in den Blogbetrachtungen dafür völlig.
Im Februar habe ich auch meinen Projekttaschenverschluß veröffentlicht:

Abgesehen von einer weiteren Projekttasche gab es im März auch schon die ersten warmen Tage und hier zuhause wurde der Balkon aufgemöbelt.

Ab April drehte es sich dann wirklich ums drehen, abdrehen und spinnen. Ich hab mit dem Spinnen auf der Spindel angefangen und die Überlegeungen zu Spinnrädern folgten auf den Fuß.

Im Mai geht es dann auch hauptsächlich handwerkelnd weiter. Es wird genäht, gesponnen und gestrickt, aber vor allem erfreue ich mich dann auch an meinem ersten Spinnrad:

Im Juni zeigt sich, dass es neben den Spinnereien aber noch mehr gibt, denn die Frage nach der Lebensgestaltung im Ganzen wird angerissen, die sich zwischen Alltag, Lohnarbeit, Entspannung und Ablenkung durch Hobby aufspannt. Davon wird im letzten Jahr nicht allzuviel zu lesen gewesen sein, aber die Frage wie 'das alles weitergehen soll' hat mich schon immer wieder und im Juni auch eher als drückende Stimmung begleitet.

Der Juli war ganz der Tour de Fleece gewidmet. Jeden Tag ein Posting mit dem Fortschritten:

Im August gab es mehrere kleine Postings aus denen ich lesen kann, dass ich mich auch mit politischen Themen beschäftigt habe, die aber nur als Spuren im Blog gelandet sind. Ansonsten habe ich an meinem ersten Projekt aus selbstgesponnener Wolle gestrickt:

Im September gibt es nur ein kleines Posting. Dies ist eine Spur, die auf die Diskussion um critical whiteness verweist, die mich in der Zeit eingenommen hatte, aber nie Spruchreif geworden ist.
Im Oktober zieht sich das so ein bisschen weiter, dass mich gesellschaftliche Dinge beschäftigen, mir auch Energie rauben, aber sich nicht in Worte niederschlagen. Vor Halloween wollte ich aber auch ein paar Strickprojekte und Garne fertigstellen und handarbeitliche Vorhaben umsetzen. Die Jahresabschlußarbeiten wurden eingeleitet.

Im November ist Tante Paula eingezogen, nicht zu sehen und lesen waren die Veränderungen in meinem Kollektiv:

Im Dezember hätte es eigentlich um Gesundheit gehen müssen, denn die Katz waren krank, mein Arm zickte und immernoch, dass ich nicht so viel spinnen und stricken konnte wie ich wollte, den Jahreswechsel habe ich erkältet zuhause verbracht. Aber viel interessanter ist grade das Wichtelposting, denn es verweist auf den Spinntreff der mich ebenso wie der Stricktreff durch das Jahr begleitet hat und verweist somit auch auf die lieben spinnenden und strickenden Menschen, die ich das ganze Jahr um mich haben, in foren lesen oder auch per podcast hören konnte.

Das Jahr war also vom Spinnen und zurückziehen ins Eigene geprägt, würde ich jetzt mal so resümieren.
Wichtig für das letzte Jahr war bei dieser Rückschau, dass ich es eigentlich nur auf einen 'nennenswerten' Blogeintrag pro Monat schaffe. Ich hatte mir vorgenommen das so als Richtline für mein bloggen zu nehmen und ich glaube, dass ich das auch so ganz gut hinbekommen habe.
Anfang Februar habe ich mir anlässlich des ersten Todestages von David Kato, der Ende Januar 2011 ermordet wurde und des Filmes 'Call me Kuchu', der bei der Berlinale Thema war, ein paar Gedanken zur Medienöffentlichkeit rund um Uganda und das 'Kill The Gays' Gesetz gemacht. Es ist schon krass, wie sich das so weiterzieht, denn im Dezember 2012 Stand das Gesetz im Parlament wieder auf der Tagesordnung. Seit April 2009 stellen sich die Aktivist*innen immer wieder dem Gesetz entgegen, müssen aber auch versuchen die internationale 'Solidarität' in konstruktive Bahnen zu lenken, um nicht darin unterzugehen und ungehört zu werden.
Dass der Kontakt zu meinem ugandischen Freund im letzten Jahr nahezu komplett abgebrochen ist, ich den Eindruck bekommen habe, dass er dem christlichen peerpressure erlegen ist, fehlt in den Blogbetrachtungen dafür völlig.
Im Februar habe ich auch meinen Projekttaschenverschluß veröffentlicht:

Abgesehen von einer weiteren Projekttasche gab es im März auch schon die ersten warmen Tage und hier zuhause wurde der Balkon aufgemöbelt.

Ab April drehte es sich dann wirklich ums drehen, abdrehen und spinnen. Ich hab mit dem Spinnen auf der Spindel angefangen und die Überlegeungen zu Spinnrädern folgten auf den Fuß.

Im Mai geht es dann auch hauptsächlich handwerkelnd weiter. Es wird genäht, gesponnen und gestrickt, aber vor allem erfreue ich mich dann auch an meinem ersten Spinnrad:

Im Juni zeigt sich, dass es neben den Spinnereien aber noch mehr gibt, denn die Frage nach der Lebensgestaltung im Ganzen wird angerissen, die sich zwischen Alltag, Lohnarbeit, Entspannung und Ablenkung durch Hobby aufspannt. Davon wird im letzten Jahr nicht allzuviel zu lesen gewesen sein, aber die Frage wie 'das alles weitergehen soll' hat mich schon immer wieder und im Juni auch eher als drückende Stimmung begleitet.

Der Juli war ganz der Tour de Fleece gewidmet. Jeden Tag ein Posting mit dem Fortschritten:

Im August gab es mehrere kleine Postings aus denen ich lesen kann, dass ich mich auch mit politischen Themen beschäftigt habe, die aber nur als Spuren im Blog gelandet sind. Ansonsten habe ich an meinem ersten Projekt aus selbstgesponnener Wolle gestrickt:

Im September gibt es nur ein kleines Posting. Dies ist eine Spur, die auf die Diskussion um critical whiteness verweist, die mich in der Zeit eingenommen hatte, aber nie Spruchreif geworden ist.
Im Oktober zieht sich das so ein bisschen weiter, dass mich gesellschaftliche Dinge beschäftigen, mir auch Energie rauben, aber sich nicht in Worte niederschlagen. Vor Halloween wollte ich aber auch ein paar Strickprojekte und Garne fertigstellen und handarbeitliche Vorhaben umsetzen. Die Jahresabschlußarbeiten wurden eingeleitet.

Im November ist Tante Paula eingezogen, nicht zu sehen und lesen waren die Veränderungen in meinem Kollektiv:

Im Dezember hätte es eigentlich um Gesundheit gehen müssen, denn die Katz waren krank, mein Arm zickte und immernoch, dass ich nicht so viel spinnen und stricken konnte wie ich wollte, den Jahreswechsel habe ich erkältet zuhause verbracht. Aber viel interessanter ist grade das Wichtelposting, denn es verweist auf den Spinntreff der mich ebenso wie der Stricktreff durch das Jahr begleitet hat und verweist somit auch auf die lieben spinnenden und strickenden Menschen, die ich das ganze Jahr um mich haben, in foren lesen oder auch per podcast hören konnte.

Das Jahr war also vom Spinnen und zurückziehen ins Eigene geprägt, würde ich jetzt mal so resümieren.
eidechse - 1. Jan, 16:44