02.01.2008
viel hatte ich ja in letzter zeit nicht zu erzählen, bzw, ich hab's einfach nicht getan. beim bloggen bleibt für mich wohl das bekannte problem, dass die dinge zu banal oder zu speziell sind um sie zu veröffentlichen. ein bisschen fehlt mir natürlich auch die muße die alltäglichen kleinigkeiten so aufzuschreiben, dass das besondere im banalen sichtbar wird. ich werde aber auch keine journalistin mehr werden oder mich in berufs autorenschaft versuchen, von daher muß ich das auch garnicht, mein blog ist halt für kleine informationen am rande, damit die 1-2 menschen die mich kennen und hier evtl lesen 'was mitbekommen', mehr nicht.
das ist also jetzt das neue jahr.
feiertage sind ja für mich meist arbeitstage, und während ich das weihnachtliche gut überstanden habe und nur einen DJ job in der cafe-eigenen party hatte, der zwar auch arbeit ist, aber auch viel spass macht, war der jahreswechsel super anstrengend. viele sind krank, viele aushilfen sind weg und das zu einer zeit wo der andrang so hoch ist, dass wir mit recht vielen arbeiten müssten.
hinzu kommt, dass die menschen auch irgendwie wahnsinnig sind, was die feierei zum jahreswechsel angeht. am 30 haben sie bereits angefangen und uns überrannt, am 31. morgens, wo wir dachten, dass viele eben noch für ihre partys einkaufen müssen, ebenso. somit bin ich also völlig geschafft aus meiner tagsschicht auf dem zahnfleisch nach hause gekrochen. ich hatte glück, ich bin unterwegs nicht gesprengt worden.
am liebsten hätte ich mich einfach schlafen gelegt, aber 'wir', also mein mitwohni, hatten eingeladen:
österreichischer abend, mit (seitan) wienerschnitzel, fritattensuppe, und nougatknödel nach Lizzi Engstler, aber meine befürchtungen, dass ich da gleich weiter chaos bewältigen muss, hatte sich zum glück nicht betätigt, es gab genug helfende hände, die stimmung war fein, wir haben geschlemmt, sogar ein bisschen orakelt (und das bei so.. so: linken ... hihi).
wir haben uns auch zwischenzeitlich als feurwehr versucht, da es bei nachbarns auf dem balkon gebrannt hatte.
am anfang garnicht so schlimm, aber da niemand zuhause war, und wir auch nicht einfach einen eimer wasser draufkippen konnten, wir hatten es versucht eine ladung auf den balkon rüberzukippen, musste dann schlussendlich die feuerwehr die tür aufbrechen und den brand löschen. die armen nachbarns, hatten keinen spass und keinen guten einstig ins jahr. wir hatten es allerdings sehr nett, aber ich konnte so gefühlsmässig mehr mit dem neujahr anfangen, als mit dem feiern des jahresabschlusses.
neujahr habe ich nämlich mit aufräumen und putzen begonnen, nein ich putze nicht so gerne, dass ich mich damit 'erfüllt fühle', so klingt das albern.
also: wir mussten ja trotz percht die 'verfeierte' wohnung wieder in einen wohnlichen zustand bringen, also unsere schlemmtafel abbauen und... aufräumen eben. da der mitwohni noch schlief, habe ich schonmal angefangen und das hat eine gewisse eigendynamik entwickelt: ganz in ruhe und schritt für schritt habe ich altlasten 'des letzten jahres' entfernt und alles schön gemacht für das frische jahr. es war also neben aufräumen auch ein neujahrsritual entstanden, was sich sehr gut angefühlt hat. in nur wenigen stunden war die wohnung wieder geordnet, als der mitwohni aufwachte haben wir zwischen den ersten heissgetränken und plaudereien weitergemacht und da an der einen oder anderen ecke nochmal grundlegender altes rausgekehrt und es frisch geordnet. das neue jahr kann sich also schön und gut bei uns einrichten.
feiertag im sinne von 'freizeit' habe ich also erst heute, wenn man die reinigungsritualfeierlichkeiten mal da rausnimmt, und den heutigen tag brauche ich auch, damit ich etwas kraft sammeln kann, denn ab jetzt kommt noch die ganzen jahresabschluß büroarbeiten auf mich zu, so dass nach den 'feier'tagen arbeitstechisch für mich auch keine ruhe einkehren wird, aber da sehe ich recht entspannt drauf bisher.
das ist also jetzt das neue jahr.
feiertage sind ja für mich meist arbeitstage, und während ich das weihnachtliche gut überstanden habe und nur einen DJ job in der cafe-eigenen party hatte, der zwar auch arbeit ist, aber auch viel spass macht, war der jahreswechsel super anstrengend. viele sind krank, viele aushilfen sind weg und das zu einer zeit wo der andrang so hoch ist, dass wir mit recht vielen arbeiten müssten.
hinzu kommt, dass die menschen auch irgendwie wahnsinnig sind, was die feierei zum jahreswechsel angeht. am 30 haben sie bereits angefangen und uns überrannt, am 31. morgens, wo wir dachten, dass viele eben noch für ihre partys einkaufen müssen, ebenso. somit bin ich also völlig geschafft aus meiner tagsschicht auf dem zahnfleisch nach hause gekrochen. ich hatte glück, ich bin unterwegs nicht gesprengt worden.
am liebsten hätte ich mich einfach schlafen gelegt, aber 'wir', also mein mitwohni, hatten eingeladen:
österreichischer abend, mit (seitan) wienerschnitzel, fritattensuppe, und nougatknödel nach Lizzi Engstler, aber meine befürchtungen, dass ich da gleich weiter chaos bewältigen muss, hatte sich zum glück nicht betätigt, es gab genug helfende hände, die stimmung war fein, wir haben geschlemmt, sogar ein bisschen orakelt (und das bei so.. so: linken ... hihi).
wir haben uns auch zwischenzeitlich als feurwehr versucht, da es bei nachbarns auf dem balkon gebrannt hatte.
am anfang garnicht so schlimm, aber da niemand zuhause war, und wir auch nicht einfach einen eimer wasser draufkippen konnten, wir hatten es versucht eine ladung auf den balkon rüberzukippen, musste dann schlussendlich die feuerwehr die tür aufbrechen und den brand löschen. die armen nachbarns, hatten keinen spass und keinen guten einstig ins jahr. wir hatten es allerdings sehr nett, aber ich konnte so gefühlsmässig mehr mit dem neujahr anfangen, als mit dem feiern des jahresabschlusses.
neujahr habe ich nämlich mit aufräumen und putzen begonnen, nein ich putze nicht so gerne, dass ich mich damit 'erfüllt fühle', so klingt das albern.
also: wir mussten ja trotz percht die 'verfeierte' wohnung wieder in einen wohnlichen zustand bringen, also unsere schlemmtafel abbauen und... aufräumen eben. da der mitwohni noch schlief, habe ich schonmal angefangen und das hat eine gewisse eigendynamik entwickelt: ganz in ruhe und schritt für schritt habe ich altlasten 'des letzten jahres' entfernt und alles schön gemacht für das frische jahr. es war also neben aufräumen auch ein neujahrsritual entstanden, was sich sehr gut angefühlt hat. in nur wenigen stunden war die wohnung wieder geordnet, als der mitwohni aufwachte haben wir zwischen den ersten heissgetränken und plaudereien weitergemacht und da an der einen oder anderen ecke nochmal grundlegender altes rausgekehrt und es frisch geordnet. das neue jahr kann sich also schön und gut bei uns einrichten.
feiertag im sinne von 'freizeit' habe ich also erst heute, wenn man die reinigungsritualfeierlichkeiten mal da rausnimmt, und den heutigen tag brauche ich auch, damit ich etwas kraft sammeln kann, denn ab jetzt kommt noch die ganzen jahresabschluß büroarbeiten auf mich zu, so dass nach den 'feier'tagen arbeitstechisch für mich auch keine ruhe einkehren wird, aber da sehe ich recht entspannt drauf bisher.
eidechse - 2. Jan, 13:31