generationen und politualisieren
...oder was auch immer eine passende überschrift wäre.
ich bin heute intviewt worden, weil 'der tip' irgendwas über 'die68er' machen will und in dem zusammenhang über kollektivkneipen berichten will. ich bin kritisch gespannt welchen zusammenhang 'der tip' da herstellen wird, denn ich fürchte 'der tip' sieht als 'bürgerliches medium' alles was links ist irgendwie 'alt68er' oder eben garnicht und wird deswegen ein kneipenkollektiv, was in diesem jahrtausend entstanden ist, in direkter nachfolge verstehen und nicht 'die68er' und kollektives arbeiten als teile einer vielschichtigen 'linken geschichte' sehen, die dazwischen auch weiterging.
vorweg hat (am 06.04.) luisa francia in ihrem blog über eine veranstaltung berichtet, in der junge feministinnen über ihren feminismus erzählt haben. luisa hat das recht kitisch kommentiert, was bei mir die frage ausgelöst hat, ob die jungen feministinnen eher postfeministische positionen verhandelt haben, wo ich die kritik nachvollziehen könnte, oder ob luisas 'abgrenzen' eher ein generationen-unverständnis-ding ist.
jedenfalls habe ich heute die ganze zeit so ein virtuelles generationentreffen der politischen bewegungen im kopf, die sich streiten und abgrenzen, die sich entwickelnd ineinander verwandeln, sich weiterentwickeln und wiederentdecken usw... zwischen backlash und (post)modernisierung.
ich lasse dekonstruktions-queers in einem raum mit gebärmutterfeministinnen über marxismus diskutieren, während sich 80erjahrehausbesetzerinnen mit sufragetten einen vortrag von magnus hirschfeld anhören, der sich als dragking performance entpuppt.
lusia macht ein ritual und wird von elektrofricklerinnen mit hypnotischen beats aus deren laptops unterlegt.
ich springe dazwichen rum und versuche übersetzungen zwischen generationen und bewegungen zu liefern, die eigentlich an einem stang gezogen haben werden konnten.
ich bin heute intviewt worden, weil 'der tip' irgendwas über 'die68er' machen will und in dem zusammenhang über kollektivkneipen berichten will. ich bin kritisch gespannt welchen zusammenhang 'der tip' da herstellen wird, denn ich fürchte 'der tip' sieht als 'bürgerliches medium' alles was links ist irgendwie 'alt68er' oder eben garnicht und wird deswegen ein kneipenkollektiv, was in diesem jahrtausend entstanden ist, in direkter nachfolge verstehen und nicht 'die68er' und kollektives arbeiten als teile einer vielschichtigen 'linken geschichte' sehen, die dazwischen auch weiterging.
vorweg hat (am 06.04.) luisa francia in ihrem blog über eine veranstaltung berichtet, in der junge feministinnen über ihren feminismus erzählt haben. luisa hat das recht kitisch kommentiert, was bei mir die frage ausgelöst hat, ob die jungen feministinnen eher postfeministische positionen verhandelt haben, wo ich die kritik nachvollziehen könnte, oder ob luisas 'abgrenzen' eher ein generationen-unverständnis-ding ist.
jedenfalls habe ich heute die ganze zeit so ein virtuelles generationentreffen der politischen bewegungen im kopf, die sich streiten und abgrenzen, die sich entwickelnd ineinander verwandeln, sich weiterentwickeln und wiederentdecken usw... zwischen backlash und (post)modernisierung.
ich lasse dekonstruktions-queers in einem raum mit gebärmutterfeministinnen über marxismus diskutieren, während sich 80erjahrehausbesetzerinnen mit sufragetten einen vortrag von magnus hirschfeld anhören, der sich als dragking performance entpuppt.
lusia macht ein ritual und wird von elektrofricklerinnen mit hypnotischen beats aus deren laptops unterlegt.
ich springe dazwichen rum und versuche übersetzungen zwischen generationen und bewegungen zu liefern, die eigentlich an einem stang gezogen haben werden konnten.
eidechse - 18. Apr, 17:34
hmjo..
Generationentreffen wär wirklich was spannendes. *g* kommt nur selten/nie zustande?