Donnerstag, 19. März 2009

erkenntnisreicher traum

ich habe im traum musik aufgenommen.
ich hatte eine musik im kopf (und das stand auch ein bisschen fürs träumen selbst), und während ich dieser lauschte, sang ich eine meine stimme so gut ich konnte, und zeichnete sie auf. eine weitere person hörte meinen gesang und half mir beim aufzeichnen. ich hörte mir beim singen, passend zu der musik im kopf (traum), zu.
nachdem ich (m)eine stimme aufgezeichnet hatte, und nun die restlichen stimmen und der rest der musik hätte aufzeichnen müssen, habe ich bitterlich angefangen zu weinen.
ich schluchzte von tiefstem herzen, weil mir bewusst wurde, dass meine musikalischen fähigkeiten (musik zu erinnern, präzise weitere stimmen zu singen, das ganze arrangement) nicht und niemals reichen, der inneren musik ausdruck zu verleihen.

Mittwoch, 18. März 2009

"Ladies and Gentlemen. Miss Grace Jones!"

http://www.theworldofgracejones.com/
I WASN'T BORN THIS WAY. ONE CREATES ONESELF. I BELIEVE WHATEVER I DREAM. WHATEVER I DREAM I WANT TO DO.

Mittwoch, 11. März 2009

einmal bericht 'von allem was', bitte!

pattern

ich war also auch krank... und bin immernoch kränklich.
gemeine kleine ekelschleim produzierende bazillen haben sich in meinen hals gesetzt und produzieren von dort aus erkältung und hüsteleien und nasentröpfeln, sowas ist ja bekannt. eine kleine entzündung kratzt auch noch mein linkes auge. es ist auch alles schon besser und garnicht so dramatisch schlimm, aber eben nicht vorbei. es entsteht über nacht immernoch brav jede menge zeuch, das morgens rausgegurgelt, gespuckt und mit heissen tees vertrieben werden muss: an sich liebe ich ja ingwer, aber nach 2 wochen nonstop ingwertee mag ich ihn nimmer. die teuren zuckerperlen vom arzt helfen auch nicht, wobei homöopatisches in kombi mit eukalyptusbonbons und eukal-inhalationen vielleicht eh von vornherein zum scheitern verurteilt war.

angefangen hat alles nach der rattenbar beim köpigeburtstag.
wir hatten eine schöne party im köpi-keller fabriziert, nur wars da halt kalt und feucht, wie es da eben immer so ist. grad am anfang, als noch nicht so viele homorattenfreundinnen und -freundinninnen die party und eben auch die räumlichkeiten aufheizten, hab ich wohl mit der verkühlung angefangen, die sich dann ein paar tage später, als die extase abgeklungen war, eingenistet hatte.

ich war aber auch irgendwie ganz froh, mir eine 'erkältungsinduzierte auszeit' nehmen zu könnenmüssen. während die ratten mal wieder ein highlight waren, und damit meine ich jetzt nicht (nur) die party, sondern vor allem die lieben humanoiden mit denen zusammen genau dieses möglich war und ist, hält mich der kollektivnerv jetzt schon seit monaten beschäftigt. da ist zwar auch ein bisschen was geschafft, ich mags jetzt nicht detailieren, weil ich mich damit garnicht beschäftigen mag, deswegen nur am rande.... aber statt dem gefühl eine teilerleichterung nimmt sich nur das gefühl von 'ausgebrannt-sein' seinen raum. deswegen war jetzt diese auszeit einfach auch gut.... oder sagen wir treffender: not-wendig.

also sass und lag ich viel bei film und TV zuhause... und habe dabei viel weniger gestrickt, als ich hätte können und wollen. macht aber nichts, war aber so. dafür war der heizungshandwerker da, der ein rostloch im abzugsrohr reparieren sollte, was der schornsteinfeger gefunden hatte. was letzterer aber nicht feststellte war, dass unsere gasheizung schon seit vielen jahren nicht mehr gewartet wurde, was den heizungshandwerker die hände vor unglauben über dem kopf zusammenschlagen ließ. die heizung war so verstaubt, dass brand- und "explosions"-gefahr herrschte, vom gasverbrauch und den abgaswerten ganz zu schweigen. wir sind zum glück nicht "explodiert" wie der handwerker die sicherheitsmängel dramatisierte, sondern jetzt ist's wieder sicher und evtl. werden noch kleine mängel behoben werden, so die vermieterin das in auftrag gibt, die gas- und wasserverbrauch reduzieren werden. ist ja auch schön.

zurück zum stricken: denn da sind dennoch ein paar herausfordernde schritte in letzter zeit gemacht und gemeistert.
cabledkarl__cabledkarl
ich habe meine erste bumerangferse gestrickt. die roten socken habe ich passend nach uns karl marx benannt. 'cabled karl' entstehen nach diesem strickrezept.
das grundproblem bei bumerangfersen scheinen ja irgendwie die löcher zu sein, die da an dieser diagonalen entstehen, an der ab- und zugenommen wird. es sind zwar nicht beide seiten gleich geworden (die andere ist etwas löchriger), aber ich finde das sieht soweit ganz gut aus. ich hab die ferse jetzt nach dieser anleitung gestrickt.
auch mein 'cable' also der zopf ist ganz ok geworden, obwohl ich mich bestimmt hier und da um eine reihe vertan habe. reihen zählen ist 'schwieriger' als ich dachte.

bei meinen 9to5 stulpen habe ich die erste fertig und bin bei der zweiten auch schon dran.
9to5
das muster ist sehr dehnbar so dass ich sie auch wirklich als wadenstulpen nehmen kann. grade noch, obwohl das nur an dem abstricken liegt, da der abschluss nicht so dehnbar ist. vielleicht finde ich da ja noch eine flexibelere variante für die zweite.

die einzelne stulpe wurde auch dieses wochenede schon von einer freundin in hamburg als 'muff' verwendet und hat da die blicke der hamburger_innen auf sich gezogen. ich war nämlich dieses WE in hamburg... rattenbar auf reisen.
die ganze rattenbar - und explizit auch ich mit einem freund als DJ - wurden zu einer queer- soli-antigentrifizierungsparty geladen.
so sind also diverse leute nach hamburg getingelt, um dort mit den hamburger_innen zu feiern, gemeinsam eine 'schowse' auf die bühne zu bringen, und drüber hinaus ein tolles gemeinsames WE zu verbringen. ich habe das auch genutzt um eine gute freundin zu besuchen. wir hatten nämlich glück mit dem wetter, zwischenzeitlich guckte immer mal die sonne raus und man konnte wunderbar z.b. durch hamburg von cafe zu cafe schlendern, aber so super warm war es dann doch nicht, so dass sich meine freundin über die stulpe als handwärmer-muff freute, die ich dabei hatte. wir hatten uns lange nicht gesehen und gesprochen und konnten uns so auf den neusten stand bringen. ich erfuhr, dass sie sich mit ihrer freundin zusammen reproduzieren wird; ich bin gespannt.
es war auch bei der rückfahrt gut, dass ich mein strickzeug dabei hatte, abgesehen davon, dass ich was zu tun hatte. unsere fahrgelegenheit hatte nämlich probleme mit den scheibenwischern, was bei nieselregen dann doch etwas undurchsichtig wird. man musste die scheibenwischer ab und an 'anschubsen' damit sie auch ihren job begonnen haben, und so eine stricknadel ist eine super armverlängerung, wenn man als beifahrerin dann doch nicht weit genug aus dem seitenfenster raus zur frontscheibe reichen kann. hat funktioniert und für weiteres amüsement gesorgt und wir sind gut nachhause gekommen. jetzt bin ich zwar nicht fitter als vorher aber auch nicht kränker, aber vor allem erstaunlich entspannt. ich hoffe, dass mein alltag das nicht gleich wieder auffrisst.
jedenfalls bin ich sehr froh, dass ich mitgefahren bin, weil das ganz liebe menschen sind, die ich da in HH kennengelernt habe, und mit den ratten zusammen zeit verbringen und zu reisen ist auch immer wieder toll.

Donnerstag, 26. Februar 2009

frühlingsboten

p1010090

wenn's sonst schon nervt und zwickt muss man es sich wenigstens zuhause etwas schön machen.

Sonntag, 15. Februar 2009

mehr "9 to 5"

9to5

das muster funktioniert.... juhuu.

Freitag, 13. Februar 2009

"9 to 5" stulpen

mein nächstes srickprojekt werden stulpen.
9to5
(hier mit der dicken posenden käthe, die garnicht mehr so dick ist, weil auf diät)

die meisten strickmuster für stulpen, die ich gesehen hatte, waren für recht dickes garn. ich hatte alerdings bei diesem einkauf, die schöne pinke wolle erstanden, die ich zu stulpen verarbeiten will, da sie nicht für socken geeignet ist, oder nur für den schaft ginge und mit einer anderen passenden wolle kombiniert werden müsste, die ich aber grad garnicht habe.

ich hab mich entschieden das 9 to 5 socken-muster zu verwenden, und es kurzerhand zur stulpe zur verkürzen, indem ich alles komplizierte wie ferse und spitze einfach lasse.
zumindest jetzt erstmal, denn eigentlich hab ich auch mit 9 to 5 socken geliebäugelt, wenn mir das muster aus meinen händen denn gefällt und ich es hinbekomme,

aber damit hat der strick-content noch kein ende:
nur mehr ist mehr
heute ist nämlich das paket mit der bestellten angebots sockenwolle gekommen.
mehr pink! und zwar ein bisschen dunkler und matter, als das obrige...
petrol und purpur, weinrot und dunkelgrau.
und wieder garniert mit der käthe, die heute einfach so wunderbar faul und unbeindruckbar auf dem sofa gelegen hat, wo das licht so schön für die fotos hereinschien.

nochmal socken!

socken

trotz des schönen lichtes heute, bin ich mit den fotos nicht zufrieden, es war also nicht fehlendes licht das problem, wie vorher behauptet, sondern grad hab ich wohl nicht das gefühl fürs fotografieren. aber was soll's, für dokumentationszwecke reichts mir allemal und sonnig sieht's auch aus.

da sind sie also, mein erstes paar socken. ich hab sie auch schon getragen, was man an den aufgenommen fusseln usw sehen kann und die wolle ist einfach keine sockenwolle....*hüstel*.

so liegend sehen sie extrem unterschiedlich aus, beim tragen ist das garnicht so dolle und fühlen sich auch recht gleich an.
die nixensocke ist ja auch am fuss mit äh..., wie sagt man, streifen... nö... gerippt eher... jedenfalls sieht sie, wenn sie so rumliegt, viel schmaler aus. sie sitzt deswegen aber auch ein bisschen besser. also merken: rippen sind gut für uns(ere socken).
selbst für meine füsse sind sie recht gross, also sind das ganz klar socken für die zweite schicht drüber, aber genau dafür brauche ich ja stricksocken, das passt also.
so richtig gut sitzt die ferse nicht: also da müsste ich bei den nächsten socken nochmal überlegen, was ich da verändern kann, damit sie besser werden. grade glaube ich, dass die fersenwand viel zu hoch/lang ist, und das käppchen könnte um ein paar wenige maschen breiter sein.
ich mag aber ja eh mal so bumerang bzw. ping-pong fersen ausprobieren von daher mal schauen, wann ich da zum käppchenferse optimieren komme.
was ich ganz bemerkenswert finde: bei der ersten socke ist mein ungemustertes-einfach-rechtsgestrickt-im-kreisrum noch sehr ungleichmässig.
bei der 2ten socke, grad am fuss, bin ich schon viel gleichmässiger, das find ich gut. ich hatte aber auch erst zu dicke nadeln genommen, das war alles supereng auf den nadeln, und ich hab die ganze zeit irgendwie versucht da was auszugleichen. mit den passenderen nadeln geht das alles viel besser und wird auch dadurch gleichmässiger.
eine lernaufgabe wird es demnach sein, ein gefühl für dieses zusammenspiel von nadelstärke, wolldicke und 'wie fest man so strickt' zu bekommen.
bei der nixerei am schaft, gibts schon einige knoten und fehler *g* und das ist auch weit weg von gleichmässig, aber ich finds schon ganz gut gelungen. mir fallen nämlich gern mal maschen runter, oder ich zieh einfach die falsche nadel und hab dann ganz viele lose maschen....
bei dem nixenmuster ist es aber garnicht so einfach fallengelassenes wieder aufzuheben, weil man umschläge? umschlagmaschen? macht. aber vor dem hintergrund der vielen maschen die so gefallen sind finde ich die unregelmässigkeiten eher minimal *g*.
was ich auch festgestelle habe: mit muster machts einfach mehr spass: wenns zu einfach ist kommt man nicht vorran, weil es langweilig ist. andererseits habe ich auch schon festgestellt, dass ich vom design her, einfache und schlichte socken schöner finde... das ist also ein bisschen gegenläufig, mal sehen wie ich da gute muster finde.

Mittwoch, 11. Februar 2009

i did it: socken!

ich habe mein erstes paar socken fertig! jawoll.
i did it

leider kann ich heute überhaupt nicht halbwegs schön bilder knippsen.
es ist zu dunkel, ich bin zu faul raus und runter und in das bisschen licht zu gehen, was da rumfleucht. aber vielleicht liefere ich später noch welche nach.

aber ich habs getan!

nachdem die erste socke etwa ein jahr gedauert (äh.. gröstenteils rumgelegen) hat, hab ich die zweite in 12 tagen geschafft. (12? das kann garnicht sein, aber wenn ich mich jetzt nicht täusche waren es 12 tage)
und die zweite hatte sogar ein nixenmuster im schaft.
egal, ich werde die details und bilder und gedanken zu dem prozess und ergebnis noch nachliefern.
aber jetzt erstmal freue ich mich, dass ich es 'durchgehalten' habe, ich freue mich an dem spass und an den lernerfolgen und dass ich jetzt ein paar wollsocken extra habe. ich hoffe sie halten ein bisschen, sie sind nämlich nicht aus dem geeignetsten garn.

aber ich mag mich hier und jetzt erstmal bei distel bedanken.
danke für die anregung!

und das bezieht sich ziemlich direkt auch auf ihr beneidenswert-talent-blog.
distel hat mich nämlich zweifach zu diesem sockenstrickprojekt animiert, dessen gelingen mich grad so freudig macht.
das erste mal vor diesem ominösen jahr, als ich die erste socke angefangen habe (und halbherzig weitergestrickt....:-)
distel war am quilten und patchworken und im 'stoff und nadelrausch'. wir chatteten über handarbeiten und gender, über magie und quilten, über kreatives und 'produktion' und das war so anregend, obwohl mich jetzt quilten und patchworken nicht so zum selbermachen reizte, dass ich die erste socke überhaupt angefangen hatte.
und jetzt, wo distel von ihrem stricken berichtet, hab ich eben auch wieder angefangen und hab lust bekommen und bin eben angeregt und inspiriert gewesen. und sie hat mich bei der zweiten socke zu einem muster 'genötigt' *g* und dadurch ist es interessant geblieben.

jetzt auf distels blog bezogen: wenn ich bei distel in dem zusammenhang von einem talent reden mag, und ich mag das grad, dann ist es das talent der begeisterungsfähigkeit.
distel begeistert sich für sachen, und zwar für sich selber, dass sie sich hineinstürzt und probiert und macht und tut und lernt und keine ahnung was noch alles, _und_ ihre begeisterungsfähigkeit funktioniert so, dass es auch ansteckend und inspirierend ist; sie begeistert zumindest mich ... zum selber zu tun.

ich weiss nicht ob es vorrangig damit zu tun hat, dass ich auch mit ihr chatte und nicht nur das blog vor augen hab, wo ergebnisse zu sehen sind. ich behaupte jetzt aber mal, dass auch ihre art und weise zu bloggen mehr ist, als nur tolle ergebnisse präsentieren.
und deswegen hat es jetzt für mich wenig mit beneidenswertigkeiten zu tun, mit dem messen, vergleichs- und konkurrenzding. wenn ich das jetzt an distel und distels beneidenswert-blog festmache geht es mir dennoch auch um was generelles, eine sichtweise.
ich profitiere eben dreifach: an der lust distels begeistert-sein zuzuschauen, dem begeistert werden und ausserdem davon, (ich bleibe beim stricken) dass sie online-strick-communities findet und mitteilt und dass sie von hilfen und anleitungen im netz erzählt, dass ich selber auf die idee komme zu suchen oder direkt ein hilflink in 'die hand' gedrückt bekomme.

in ihren überlegungen zu talent und beneidenswertigkeiten schreibt sie davon, dass sie sich ihr können erarbeitet, und ich finde in der art und weise wie sie blogt merkt man das auch, dass sie da am machen und tun und suchen und probieren ist.
und ich finde es eben zum einen inspirierend aber es zeigt sich ja auch immer mehr als nur das fertige ergebnis in so einem blog.
es zeigen sich eben z.b. auch die links zu den mustern und damit zu dem ganzen info-pool und den ganzen möglichkeiten die einer quasi fast schon in der hand liegen, wenn man es in die eigene hand nehmen mag.

für mich steht dies bloggen über handarbeiten und damit auch distels blog eher im zusammenhang mit der ganzen craft-bloggerei, die eben viel mehr mit 'do it yourself' und 'lernen-machen-wissen teilen' zu tun hat.
(wer mag kann hier (in engl.) jetzt ein paar überlegungen zu stricken, copyright und open source anschliessen, find ich spannend und hab ich über ravelry entdeckt, was distel verlinkt hatte und wohin sie mich 'gelockt' hat)

klar, ich kann mir jetzt auch die blogs als strickergebnispräsentation angucken und sie mit meinen socken vergleichen und die grossen unterschiede in können und herausforderung sehen, und neidisch werden. das ist eine sichtweise, die ich haben kann, die sicher auch im bloggen englegt werden kann.
ich bin aber grade viel eher an den qualitätsunterschieden zwischen meiner ersten und der zweiten socke interessiert, und was ich bei meinen nächsten besser und anders machen will, welche farben und materialen und muster ich bevorzuge und welche herausforderungen ich brauche, damit es auch interessant bleibt und nicht wieder ein jahr rumliegt. be inspired, just do it, do it yourself, i did it. das ist (m)eine andere sichtweise.
(zu irgendwas sind diese werbe- und popkultur sprüchlein doch gut)

Mittwoch, 4. Februar 2009

shopping macht glücklich: wolle

p1010048

ich konnte es heute nicht lassen und musste 'etwas' sockenwolle kaufen. naja, ein paar nadelspiele sind dann auch noch dazu gekommen.
aber zum glück war ich nur in einem dusseligen kaufhaus und keinem fachgeschäft, welches bestimmt noch mehr begehrlichkeiten geweckt hätte (über preise und sparmöglichkeiten reden wir jetzt nicht).
das foto ist zwar nicht sehr schön geworden nur so mit zimmerbeleuchtung, aber das macht jetzt nix.
nun habe ich aber eben versucht meine errungenschaften in meinem ravelery 'stash' einzugeben, welches die veröffentlichung meines privatwolllagers darstellt. ich weiss noch nicht welchen zweck oder sinn das für mich oder die community haben wird, wenn man sehen kann, was für wolle ich habe, aber warum auch immer ich es überhaupt tun sollen möchte.... ich werde irgendwie aus den ganzen englischen fachausdrucksabkürzungen in der eingabemaske nicht schlau, so dass ich es bisher noch nicht geschafft habe.
wichtiger ist jetzt aber eh die frage, ob ich gleich mit dem nächsten paar socken anfange und wenn ja, welchem muster und welcher wolle.... hmmm.

fundstück des tages: http://www.exactitudes.com

Dienstag, 3. Februar 2009

psycho kollektiv!

es hat immer noch keine ende genommen. dafür kommt jetzt allerdings das ende des gesammten projektes ins gespräch.

Donnerstag, 29. Januar 2009

ansteckend

Distel ist ansteckend.
die erste-ansteckung war vor gefühlten ewigkeiten, als distel mich mit ihrem quilt-handarbeits-'wahnsinn' ansteckte, und mich dazu bracht mit dem stricken anzufangen, da ich durchaus grösseren bedarf an stricksocken habe, was allerdings eher ein schleppendes unterfangen geblieben ist. aber wie Lucia richtig anmerkte, habe ich ja nicht 300jahre schleppend langsam vor mich hingestrickt, sondern zwischendurch bestimmt auch einfach anderes getan.
schlussendlich hahe ich aber kürzlich dann doch meine erste selbstgestrickte socke fertiggestellt. ja es darf applaudiert werden, auch eine einzelene socke ist eine meilenestein, der ja die teilbrocken, ferse und kappe, so heisst doch die spitze der socke, beinhaltet.
mit den beiden tollen ladys habe ich gestern nämlich zusammengesessen: es wurde geschnackt, es wurde wunderbar zusammen gekocht und gegessen, es wurden heissgetränke getrunken, es wurde von erfolgreich durchwanderten 'wäldern berichtet, es wurde meine peinliche buchempfehlungen verlacht, ja und sowas wie ein live-horror-hör-lust-spiel hatten wir auch. es war also ein sehr schöner abend.
und es wurde gestrickt. selbstverständlich wurde auch gestrickt. und distel konnte es nicht lassen, mich bei der socke nummer zwei zu einer 'nixung' zu 'nötigen' bzw virulente neugierbegeisterungsbazillen zu übertragen (ich glaube diese lustigen gelben riesen-schulungs-nadeln mit der dicken pinklila wolle waren das injektionswerkzeug), so dass ich gestern schon die ersten zentimeter 'nixen-socken' (von elisabeth bei bestrickendes.de) fertiggestellt hatte.
ja: 'hatte', den ich konnte es gestern nacht nach dem nachhausekommen nicht lassen noch etwas weiterzustricken und habe dabei irgendwo leider ein paar maschen verloren die nicht wieder auffindbar und rekonstruierbar waren. oder genauer, meine rekonstruktionsversuche haben meinen 'ordnungs und qualitätsansprüchen' nicht genügt, so dass ich es wieder aufmachen musste. aber kaum habe ich jetzt die ersten schlucke morgendliches heissgetränk intus, bin ich schon wieder dran, die ansteckung wirkt.

Samstag, 24. Januar 2009

heidenarbeit eingenordet

erschrecken und genugtuendes amüsement hat mich beschlichen als ich mal wieder in der www.heidenarbeit.at rumguckte.
da bilden teile der wurzelwerk-forums-community, die dessen ende mit demokratie demonstrationen und wilden totalitarismus vorwürfen spickten, ein nachfolgeforum, wo recht offen das ende der offenheit und toleranz diskutiert wird (was für sich jetzt keine so unübliche und neue meinung zu christlichem in heidnischen kreisen ist), aber derart zugespitzt, dass es tatsächlich in einer 'entweder gehst du oder ich gehe situation' (ja, darin ist auch eine erpressung angelegt, wenn man es auf den gruppenprozess bezieht) zwischen zwei langjährigen community-leuten mündet.
und die eine hat sich jetzt durchaus zurückgezogen, wobei das vorrangig 'aus persönblichen gründen' gelabelt ist.
schon an letzterem zeigt sich, dass das alles nicht so gradlinig und ursache wirkung ist, wie es sich hier abbildet wenn man die drei momente: wuweende mit vorwürfen, toleranzdiskussion in der heidenarbeit, rausziehen der einen diskutantin, hintereinanderstellt, das ist mir schon klar.
die genugtuung 'ich habs ja doch gewusst' dass es viel leichter ist basisdemokaratie ansprüche zu formulieren, als es erschreckenderweise ist, diesen auch zu genügen, bleibt aber.

Mittwoch, 21. Januar 2009

antony and the johnsons: "epilepsy is dancing"

Montag, 19. Januar 2009

psycho kollektiv, runde 1279!

weil es ja noch nicht genug ist, geht es weiter, wir haben ja auch keine anderen sorgen.

Donnerstag, 15. Januar 2009

soviel zum regenbogenhain.

ich hab mich von der regenbogenhain-mailingliste abgemeldet, welche so eine lesBIschwule-hexen-heiden-liste ist.
auslöser war ein diskussion um einen verlinkten artikel, wo es um neuheiden und nazis ging.
daraufhin gab es auf der liste eine empörung, aber nicht etwa über die faschoideologiegesprängsel und die konkreten nazis, die in heidenkreisen immer wieder 'auftauchen', sondern vorrangig darüber, dass das doch eine gemeinheit, unverschämtheit und verleumdung sei, die armen unterdrückten heiden 'damit' in verbindung zu bringen.
eine klare fehl-empörung, würde ich sagen.
da gabs auch sehr passende gegenpositionen dazu, keine frage, aber für mich waren es zuviel 'recht(s)schaffende mitte' argumentationsmuster die da auftauchten, als dass ich mich da weiter wohl gefühlt hätte.
ich finde es reicht halt nicht sich zu 'den guten' gehörig zu definieren, und dann nur noch darüber zu empören, wenn das nicht so gesehen wird, von einzelnen recht(s) problematischen argumenten noch mal ganz abgesehen, die in dem empörungsschwall gleich mal eingestreut geblieben sind.

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