Montag, 9. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 9

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ich habe meinen tag ausetzen wieder aufgeholt, aber sowas von.
ich habe ENDLICH mein recyclingprojekt abgeschlossen. nagut, falls ich färben möchte, stände das noch offen.
diese 3 spulen und den strang habe ich gestern also doppel-cable-gezwirnt: die aufgeribbelten doppelfäden erst in die eine richtung vor-verzwirnt und dann in die andere richtung endgültig gezwirnt, das macht zusammen 8 spulen. der strang hat ungefähr 142m, die anderen spulen dürften ähnlich sein, d.h. ich habe gestern ~1136m gezwirnt.

nachtrag: es waren 1863m gezwirnt.
team, ich bin wieder bei euch!

Sonntag, 8. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 8

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tja, gestern gab es einen totalausfall, ich habe nicht einen cm gesponnen, da ich lohnarbeiten musste und anschließend so fertig war, dass ich mit konzentration grade noch das atmen hinbekommen habe. vielleicht lag es daran, dass ich im schwülsten aller wetter für stunden im dampf einer spülmaschine werkelte? zum glück habe ich heute zeit und kann versuchen aufzuholen.

Samstag, 7. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 7

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gestern musste ich den ganzen tag arbeiten, lohnbuchhaltung, und bin entsprechend geschafft, unmotiviert und recht spät abends zuhause angekommen. es sah zunächst nicht so aus, als würde ich auch nur einen cm spinnen. ich habe dann wenigstens den weißen fink zu strängen gewickelt und in meinen ravelry stash eingepflegt, aber irgendwann passte es doch noch und war dann auch entspannend. so sind ein paar gramm fuchsia merino auf die spindel gekommen.

Freitag, 6. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 6

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ich habe gespindelt, aber nur 10g geschafft. obwohl ich lange dabei war, aber anscheinend habe ich zuviele pausen gemacht und gequatscht und leckerste schokokekse mit fleur de sel gegessen, ich war nämlich bei Bella YaYa, wo mich nicht nur das gewitter festgehalten hat.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 5

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die Finkhofwolle habe ich gestern verzwirnt aber ich bin noch nicht dazu gekommen die länge, gewicht und lauflänge zu bestimmen. da gestern der queer-feministische stricktreff war, habe ich dann auch anschließend gestrickt und bin nicht mehr dazu gekommen auf der spindel weiterzumachen. das habe ich mir für heute vorgenommen. was auf das rad kommt habe ich noch nicht entschieden, aber ich liebäugel mit farbigem von www.fiberspace.de. wenn's entschieden ist gibts auch ein bild vom kammzug, das habe ich grade noch nicht zur hand.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 4

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gestern nacht hat mich doch etwas der ehrgeiz gepackt und ich wollte vorran kommen. ich habe die 2te spule fertig gesponnen (~25g), was von der ersten spule umgespult und mit einem verbleibenden teil die dritte spule gesponnen (~20g), voilà. zur spindel bin ich dann aber nichtmehr gekommen.

Dienstag, 3. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 3

AlantTDF12 Tag 3

alant und finkhofwolle spule 2

Montag, 2. Juli 2012

Tour de Fleece, Tag 1 & 2

TDF 12 Tag 1TDF12 Tag 2

Heute hat der dritte Tag der Tour de Fleece begonnen und ich kann schon etwas von den ersten beiden Tagen zeigen.
Mein Projekt für die TDF ist ja "spinnen nach Lust und Laune" oder auch "Wettentspannen", deswegen gehts bei meiner Tourdokumentation wohl nicht so sehr um das sportliche Vorranschreiten und den progress, sondern eher zu zeigen, wo meine Lust grade zugreifen ließ.

Tag 1 habe ich beim Spinntreff das fuchsia Merino auf der Mattes-Spindel gesponnen. Jaaaaa, ich habe sie endlich richtig angesponnen, ich hab mich ja immer nicht getraut, weil ich meine Spindel gerne runterschmeiße, aber mit einem Schutzpolster geht das alles, und ich habs garnicht so oft fallenlassen, wie ich dachte. Das ist aber nicht alles an Tag 1 entstanden, ich hatte vorher schon auf der Distelspindel gesponnen und dann umgespult.

Tag 2 habe ich abends auf dem Spinnrad weiter Finkhofwolle versponnen, es liefen im TV aber eher billige Crime-Serien und kein Radsport. Es sind nur etwa 25g gewesen; damit ich nicht zuviel Drall drauf gebe und Zeit habe das Stroh aus den Fasern zu picken, geht das sehr gemächlich vorran.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Gedanken in grau

...oder:
"warum ältere Damen lila Haare haben"
stash in grau

ich will das alles garnicht aufschreiben, obwohl es sich in meinem kopf so schön auslegen lässt. ein bisschen von meiner derzeitigen stimmung schreiben, dem grau der gedanken, dem grauen wetter, der lauernden midlife crisis, immer an die faserwelt angeknüpft, den schönen grauen fasern, meinem versuch mich daran, wie an den eigenen haaren herauszuziehen aus dem grau, immer wieder, immer wider und wieder, von sinnstiftendem und sinnlichem zupacken, etwas schönes in den händen haben, etwas schönes gestalten, die gestaltung des eigenen lebens befragend, zwischen angst vor veränderung und angst vor stillstand.
aber literarisch zu sein ist mir ein bisschen zu anstrengend grade, genauso wie herauszuarbeiten, wie genau ein paar graue fasern mir meine befindlichkeiten vor augen führen und wo sich ein paar entscheidungen an ihnen beruhigen können.
nun sind die fasern aber nicht einfach grau, sie sind meist eher braun und beige, wirken warm oder auch vergilbt, jenachdem wie man das betrachten möchte. zusätzlich sind sie von ganz unterschiedlicher struktur und qualität:

stash in grau beschriftung
(für die interessierten nochmal beschriftet)

die erste graue faser vom gotland schaf, die ich verarbeitet habe, ist von allen fasern die ich hier habe am ehesten grau und nicht beige, wobei die struktur der shetland-faser z.b., die direkt daneben liegt und einen etwas wärmeren grauton hat, viel angenehmer zum verspinnen war. aber es geht ja um gestaltung, und da kann jede tönung und auch struktur ihren platz haben. vor allem kann es aber auch verändert werden, gefärbt oder gemischt.
... und das ist auch der grund warum ältere Damen lila Haare haben, da steckt eine entscheidung drin, dass eigene leben zu gestalten... und nicht nur irgendwie grau werden zu lassen.

Freitag, 22. Juni 2012

my daily zen

ich erlaube es mir

Donnerstag, 14. Juni 2012

meine spinnerei

nach meiner angefangenen spinnradreview knüpfe ich da jetzt an und werde etwas über meine spinnerei erzählen. aber erstmal katzencontent:
Herr Krüger

aber nun kurz zu meinem spinnrad:
seit die geräusche behoben waren, schnurrt das rad brav vor sich hin, und ich hab garnicht mehr viel dazu zu sagen. dass heißt aber ja auch, dass alles soweit funktioniert und gefällt und schön ist und ich sehr zufrieden mit meinem rad bin.
ich habe bisher ausschließlich mit mit doppeltem antrieb gesponnen und die scotch-tension/spulenbremse noch nicht benutzt. ich spinne bisher eigentlich nur mit der übersetzung 10:1, obwohl auch die schnellen sehr gut laufen. ich habe den eindruck, dass für weitere oder feinere bewertung meines rades meine spinnerfahrungen erst wachsen müssen, z.b. stellt sich mir die frage nach z.b. der feineinstellung der einzugsstärke bisher nicht so und dementsprechend weiß ich noch nicht, ob da das symphony an grenzen stossen würde, was ich aber nicht glaube.

ich bin vielmehr grad auf meine spinnerei selbst zurück geworfen, als dass es viel um die die tools und maschinen dazu geht.

trotzdem noch mal werkzeugcontent:
spindeln

da sind nämlich auch meine wunderneuen Spindeln aus der matthes drechselwerkstatt dabei. ganz links aus wildapfel, mittig aus gedämpfter birne, und die bekannte gute distelspindel. alle spindeln sind von distel mit schönen haken versehen.

aber nun zu meiner spinnerei:
ich habe nämlich festgestellt, dass ich beim spinnen sehr emotional bin. ich meine nicht damit das übliche, dass ich mich über gelingendes freue, aufgeregt bin wegen des neuen, schlecht gelingendes schlecht finde und mich ärgere, wenn ich meine spindeln runterschmeiße (was ich ausgiebig tue, weswegen ich mit den neuen praktisch noch kaum gesponnen habe)... das alles erinnere ich aus meiner strickanfangszeit, aber beim spinnen habe ich drüber hinaus so irrationale emotionale momente, dass ich sie garnicht richtig benennen kann.
ich kann mich z.b. in einem moment freuen, dass ich ein für meine verhältnisse fein gesponnenes fluffiges garn fertiggezwirnt habe, um im nächsten moment in ein depressiönchen zu verfallen, weil ich für so dünnes garn bisher keine verwendung habe.

grey shetland
(grey shetland - extrem dünn ist es garnicht, aber fluffig. für socken könnte ich es z.b. nicht nehmen)

ich kann ebenso moody werden, weil auf eine spule weniger gramm drauf gehen, weil sie lockerer mit fluffigerem garn gewickelt ist, als bei einem anderen aus einer anderen faser. vor allem mache ich mir irgendwie so einen komischen 'fertiges-produkt-druck'. meine ersten fasern habe ich bewusst nach lust und laune und zum einfach ausprobieren gekauft, aber jetzt verfange ich mich in emotionalen fallstricken, weil ich davon zum einen kein fusselchen 'sinnlos' verschwenden mag und probiere aber auch nicht drauf los, weil ich nicht vorher weiß was aus dem versuch werden kann, also, ob das spinnen so 'sinn' macht.

ich mag ja auch dies nerdige, technische, alles genau verstehen zu wollen und finde es durchaus erstrebenswert, irgendwann mal auf ein garn (z.b ein sockengarn in einer bestimmten stärke) hinarbeiten zu können, aber das ich mich dadurch vom machen und ausprobieren abhalte ist doof und das mich das so emotionalisiert ist... auf jeden fall faszinierend.

grade hadere ich z.b. seit tagen oder wochen damit einen verlauf zu kardieren, kann aber auch aus irrationalen emotionalitäten nicht an einem zweitprojekt weitermachen und steh mir damit im weg rum. dabei ist es meist sehr entspannt, wenn ich konkret spinne, aber damit anzufangen oder wenn es fertig ist, macht emo.

weil ich da grad so seltsam bin, habe ich mir deswegen _kein_ konkretes projekt für die Tour de Fleece vorgenommen, sondern möchte nur regelmäßig täglich spinnen. so ein bisschen als 'sportliches ziel' versuche ich den kopf frei zu spinnen und das spielerische und entspannte da zu entwickeln. so ist zumindest der plan.

Freitag, 25. Mai 2012

mein spinnrad: symphony von kromksi

mein spinnrad

das ist es also: mein spinnrad,
zusammen mit käthe, die sich abschätzig wundert, warum ich sie mit dem geknipse von viel wichtigeren dingen ablenke, wie z.b herrn krüger zu ärgern.
auf diesem fotos ist es auch schon mit weißer holzwachs lasur behandelt, wobei es im foto weißer eingefangen wurde, als es in wirklichkeit geworden ist. es ist wunderbar hell, aber die holzmaserung schimmert warm durch das weiß. einfangen konnte ich das so im foto nicht.
ich wollte ja schon seit längerem eine kleine spinnradreview schreiben und ein bisschen darüber schreiben wie's mir so ergeht mit dem spinnen.

selbstverständlich gefällt mir mein spinnrad supergut, sonst hätte ich nicht schon nach ein paar testtagen die mietung in einen kauf umgewandelt.
das rad kam als bausatz, aber ich fand es sehr unproblematisch das anhand der englischen anleitung zusammenzubauen. ich hatte auch schon vorher, als ich mich über das rad informierte, ein englischsprachiges zusammenbau video angeschaut und wusste was auf mich zukommt, mit beidem zusammen sollte das m.E. auch für menschen mit wenig englisch kenntnissen gut zu bewerkstelligen sein.

die technischen daten des rades sind ja meist bei den händlern zu finden und führe ich jetzt nicht nochmal auf.
im ganzen ist das symphony ein sehr traditionelles rad. bis auf ein paar moderne schrauben könnte das auch schon vor hunderten von jahren so gebaut worden sein. der flyer und spule sind z.B. in einem lederlager gelagert, also einem steifen stück leder mit loch, das nach ordentlich öl verlangt (es ist dem zu folgen nicht vegan, nur so am rande). es gibt keine kugellager, sondern die metallachse des schwungrads ist in messinghülsen gelagert die ständig geschmiert gehalten werden müssen.

was am anfang aber wirklich ziemlich irritierend war, war ein quietschen im tritt bzw in der aufhängung der antriebspedale, weswegen nach dem zusammenbauen und den ersten versuchen nicht sofort freude mit meinem symphony aufgekommen ist. die bank mit zwei beinen und den pedalen war vormontiert, so dass ich auch nicht genau wusste, wie da ganz genau achse und die pedale zusammengesetzt sind, so dass ich mir auch unsicher war, wie ich das einzuschätzen hatte.
jedes pedal ist aussen mit einer metallachse versehen, die in den beinen in einem messingröhrchen gelagert ist und sich einfach mit dem beigefügten öl schmieren lässt. da kam das quietschen aber nicht her, sondern aus der mitte, wo die beiden tritte mit einer metallachse verbunden sind, die auch noch durch so ein kleines holzfüsschen geführt ist (kann man auf dem foto grade so sehen, wenn auch nicht richtig gut erkennen).

ich habe da auch erst einfach öl rangetan, was aber keinen grossen effekt hatte. also warf ich mich ins internet und forschte ein bisschen.
das problem tauch wohl ab und zu an der stelle auf. von öl wurde abgeraten, weil die metallstange direkt im holz gelagert ist und das holz bei intensiver ölung aufquellen könnte. der vorschlag war mit wachs zu schmieren (paraffinkerze), wie auch an den beweglichen holz auf holz teilen an anderen stellen des rades.

ich habe da also versucht ein bisschen paraffin reinzubringen, was aber auch nur minimalen effekt hatte, denn man kam so nicht richtig in die verbindung rein. schlussendlich habe ich, einem forenbeitrag folgend, die pedalaufhängung auseinandergenommen, indem ich die beine des rades auseinanderbog. klingt gruselig, war es natürlich auch, aber der forenbeitrag wirkte sehr fundiert von einer person, die die räder in US vertreibt und in dem forum kundenbetreung betrieb. die person sagte, dass da nichts kaputt gehen kann (und irgendwie muss das ja auch so zusammengesetzt worden sein).
als die pedale auseinandergenommen waren, wunderte ich mich auch nicht, dass meine vorherigen versuche nicht viel gebracht haben, weil die mittlere achse so ungefähr 20-25 cm lang ist und dementsprechend recht tief in der holzbohrung sitzt und das quietschen zwischen holz und metall auch recht tief und unzugänglich herkommen konnte. mit einer schicht paraffin auf der achse und wieder zusammengesetzt war es aber sofort weg.

falls also irgendwer sich ein symphony zugelegt hat und da auch wegen einer kleinen befindlichkeit zwischen holz und metall ein quietschen entsteht, nicht verzagen sondern das beherzt auseinandernehmen.

ein kleines geräusch kam nur noch von der lederverbindung der pedale mit den trittstangen oder knechten, was aber mit etwas lederpflege von distel behoben wurde, weil dadurch die lederbänder geschmeidiger wurden.

soweit erstmal für heute....

Montag, 14. Mai 2012

kurz: spinnrad

das spinnrad ist wieder zerlegt.

...aber nur weil ich es mit weissem holzwachsöl behandelt habe. gefällt mir gut. morgen kann ich's wieder zusammenbauen.

Dienstag, 8. Mai 2012

es ist da

symphonysymphony
...und alles riecht nach holz.

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