Tutorial Junkie
Ich bin ein Tutorial Junkie.

Ich schaue nicht nur VideoTutorials zu Dingen die ich grade brauche, z.b. eine Maschenanleitung zum Stricken, sondern auch Tutorials zu assoziierten Crafteleien, die ich (bisher?) garnicht tue, einfach WEIL:
Weil ich neugierig bin, neugierig bin, wie etwas funktioniert, und oder weil die Person spannend lustig sweet ist, die das Tutorial gemacht hat, weil ich das Nerdtum mag das Menschen an und um ihre Tätigkeiten entwickeln.... warumauchimmer, ich mache das gerne.
Der Schritt zu Dokumentationen ist natürlich sehr kurz, und neuerdings auch zu gewissen Reality TV Dokus, wo Menschen dokumentiert werden, die sich einer Tätigkeit das erste mal unter Anleitung annehmen (-> Mastercrafts !!! ), oder auch Hobby-Werkler_innen, die ihr Werkeln zum ersten mal in professionellen oder Wettbewerbs- Zusammenhang tun (-> von "Great British Bakeoff" bis zur "Great Britisch Sewing Bee"), wenn das werkeln im Vordergrund steht und nicht nur der Wettbewerb oder das Reality-TV-Drama-Psycho-Gedöns. Die Briten und BBC können das ganz gut, scheint es mir.
Klar wird das noch stärker, wenn ich was Neues anfange, wie das Weben zur Zeit.

So schaue ich zur Zeit nicht nur Tutorials die meinen einfachen Webrahmen betreffen, sondern auch Tutorials die mir den Umgang mit Webstühlen und 8 Schäften erklären, und viele Dokumentationen zur Textilproduktion im konkreten und allgemeinen.
Da ist youtube mit den 'Wer das gesehen hat interessiert sich bestimmt auch dafür' Vorschlägen ein passendes Terrain.
Bei den Dokumentationen kommt aber natürlich noch eine andere Ebene dazu. Was wird wie gezeigt, welche Kontexte werden hergestellt oder weggelassen.
Bei der folgenden Doku sollte sich eine nicht von der Geschicklichkeit und Webtechnik davon ablenken lassen, dass da auch unkommentiert Kinderarbeit gezeigt wird, oder Kolonialgeschichte und Sklavenhandel zum Nebensatz werden. Die zugrundegelegte geschlechtspezifische Kategoriesierung von Webtechniken wird im Film selber gegen Ende am Rande dekonstruiert:

Ich schaue nicht nur VideoTutorials zu Dingen die ich grade brauche, z.b. eine Maschenanleitung zum Stricken, sondern auch Tutorials zu assoziierten Crafteleien, die ich (bisher?) garnicht tue, einfach WEIL:
Weil ich neugierig bin, neugierig bin, wie etwas funktioniert, und oder weil die Person spannend lustig sweet ist, die das Tutorial gemacht hat, weil ich das Nerdtum mag das Menschen an und um ihre Tätigkeiten entwickeln.... warumauchimmer, ich mache das gerne.
Der Schritt zu Dokumentationen ist natürlich sehr kurz, und neuerdings auch zu gewissen Reality TV Dokus, wo Menschen dokumentiert werden, die sich einer Tätigkeit das erste mal unter Anleitung annehmen (-> Mastercrafts !!! ), oder auch Hobby-Werkler_innen, die ihr Werkeln zum ersten mal in professionellen oder Wettbewerbs- Zusammenhang tun (-> von "Great British Bakeoff" bis zur "Great Britisch Sewing Bee"), wenn das werkeln im Vordergrund steht und nicht nur der Wettbewerb oder das Reality-TV-Drama-Psycho-Gedöns. Die Briten und BBC können das ganz gut, scheint es mir.
Klar wird das noch stärker, wenn ich was Neues anfange, wie das Weben zur Zeit.

So schaue ich zur Zeit nicht nur Tutorials die meinen einfachen Webrahmen betreffen, sondern auch Tutorials die mir den Umgang mit Webstühlen und 8 Schäften erklären, und viele Dokumentationen zur Textilproduktion im konkreten und allgemeinen.
Da ist youtube mit den 'Wer das gesehen hat interessiert sich bestimmt auch dafür' Vorschlägen ein passendes Terrain.
Bei den Dokumentationen kommt aber natürlich noch eine andere Ebene dazu. Was wird wie gezeigt, welche Kontexte werden hergestellt oder weggelassen.
Bei der folgenden Doku sollte sich eine nicht von der Geschicklichkeit und Webtechnik davon ablenken lassen, dass da auch unkommentiert Kinderarbeit gezeigt wird, oder Kolonialgeschichte und Sklavenhandel zum Nebensatz werden. Die zugrundegelegte geschlechtspezifische Kategoriesierung von Webtechniken wird im Film selber gegen Ende am Rande dekonstruiert:
eidechse - 22. Mai, 11:43